Wie die Bietigheim Steelers mit ihren Sponsoren arbeiten
Gregor Rustige, Geschäftsführer der Eishockey-Mannschaft Bietigheim Steelers, über persönliche Beziehungen zu Sponsoren, gemeinsame Events und die Frage, was kleinere Vereine vom Profisport lernen können.
19. August 2026 · ca. 3 Min. Lesezeit
Gregor, was ist aus deiner Sicht entscheidend, damit eine Partnerschaft zwischen Verein und Unternehmen langfristig erfolgreich ist?
Vertrauen und professionelle Arbeit. Beides wird von unseren Partnern gewertschätzt. Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass sich ein Unternehmen auf den Verein verlassen kann und die Zusammenarbeit professionell begleitet wird. So entsteht mit der Zeit eine vertrauensvolle Beziehung, von der beide Seiten profitieren.
Was tut ihr konkret, um eure Sponsoren für den Verein zu begeistern und langfristig zu binden?
Wir versuchen, für unsere Partner quasi rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Gerade bei uns ist die persönliche Note entscheidend. Die Art und Weise, wie wir mit unseren Partnern kommunizieren, spielt eine große Rolle. Wir möchten nahbar sein und unseren Partnern zeigen, dass sie für uns mehr sind als nur ein Logo.
Wie schafft ihr es, Sponsoren aktiv in das Vereinsleben eures Eishockeyvereins einzubinden?
Wir veranstalten viele Events. Das müssen dabei nicht immer exklusive Partner-Events sein, zu denen nur einzelne Sponsoren eingeladen werden. Wir versuchen, möglichst viele Partner einzubinden und ihnen die Möglichkeit zu geben, den Club, die handelnden Personen und natürlich auch die Spieler näher kennenzulernen. Diese persönliche Nähe ist für uns ein wichtiger Bestandteil der Partnerschaften.
Was können kleinere Sportvereine aus eurer Erfahrung im Umgang mit Sponsoren lernen?
Jeder Verein muss seinen eigenen Weg finden und sich zunächst die Frage stellen: Was passt zu uns als Club? Wie wollen wir gegenüber unseren Partnern auftreten? Natürlich kann man sich bei anderen Vereinen anschauen, was diese machen. Aber anschließend muss man genau prüfen, was davon zum eigenen Verein passt und auch umsetzbar ist. Nicht jede Idee funktioniert bei jedem Club. Entscheidend ist, einen eigenen Weg zu finden, der zur eigenen Identität und zu den eigenen Möglichkeiten passt.
Vielen Dank für das Gespräch.



